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Teufelskreis ­Metabolisches Syndrom

Es ist weithin bekannt, dass in unserer Überflussgesellschaft Zivilisationserkrankungen wie Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen zu einer immer größeren Bedrohung werden. Wohlstand muss nicht gleich Wohlbefinden und Abwesenheit von Krankheit bedeuten. Machen Sie mit dem einen oder anderen Part des tödlichen Quartetts Bekanntschaft, steuert Ihre Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine Katastrophe zu. Wir erzählen Ihnen, warum Sie der Bekanntschaft mit einem der Vertreter des metabolischen Syndroms aus dem Weg gehen sollten.
Die wichtigsten Risikovertreter
beim Metabolischen Syndrom (Angabe nach NCEP-ATP-III)
Erhöhter Blutdruck Bei 30 Messungen liegen 7 oder mehr Werte gleich oder > 135/85mmHg
Starkes Übergewicht - bauchbetonte viszerale Adipositas - Apfeltyp Bauchumfang > 102cm (Männer) und > 88cm (Frauen), BMI von über 30
Schlechte Blutfettwerte Triglyzeride > 150 mg/dl, HDL-Spiegel < 40 mg/dl (Männer) und < 50 mg/dl (Frauen)
Erhöhter Blutzuckerspiegel Nüchternblutzucker > 100 mg/dl, Vorliegen einer Insulinresistenz
"Big Five" oder tödliches Quartett?
Vielleicht ist Ihnen der Begriff »Das Metabolische Syndrom« schon einmal unter dem Namen »Das tödliche Quartett« untergekommen. Weitere Synonyma sind das »Wohlstandssyndrom«, »Syndrom X« oder »Polysyndrom«. Experten verstehen unter diesem Überbegriff das gemeinsame Auftreten von verschiedenen Risikofaktoren, das mitunter tödlich enden kann. Wird bei den Risikofaktoren auch noch der Faktor Rauchen beachtet, kann man von den »Big Five« - Risikofaktoren sprechen. Das metabolische Syndrom kann man sich als böses Netzwerk vorstellen, das in der Gruppe noch viel gefährlicher ist als alleine. Aber auch einzeln stellen die Faktoren ein erhöhtes Gefäß- und Diabetes-Risiko dar. Zu einem voll ausgeprägten metabolischen Syndrom zählen Übergewicht mit bauchbetonter Fettverteilung, essentieller Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen mit erhöhten Triglyzerid-Werten und erniedrigtem HDL-Cholesterin und Glukoseintoleranz bzw. ein Typ-2-Diabetes. Die Definitionen des metabolischen Syndroms sind nicht einheitlich, früher wurde die Insulinresistenz als krankmachender Mechanismus in den Mittelpunkt gestellt, heute rückt Übergewicht mehr ins Zentrum. So betrachtet man das Vorhandensein einer bauchbetonten Adipositas (starkes Übergewicht, Fettsucht) immer mehr als zentrales Merkmal eines metabolischen Syndroms.
Einer Untersuchung zufolge sind 85 Prozent der Personen mit diagnostiziertem metabolischen Syndrom zu dick. Ein erhöhtes Risiko haben dabei die Übergewichtigen mit dem so genannten »Apfeltyp« (besonders bei Männern vorzufindender Fettverteilungstyp) mit erhöhtem Bauchumfang. Die weiblichen »Birnentypen« hingegen scheinen von der Gefahr etwas verschont zu sein.
Österreich schlecht im EU-Vergleich
Österreich zeigt im EU-Vergleich schlechte Daten in Bezug auf Sterblichkeit durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Jährlich sterben in Wien von 100.000 Einwohnern 509 Männer und 319 Frauen an einer Herz-Kreislauf-­Erkrankung. Dass in den westlichen Bundesländern der Anteil der Übergewichtigen deutlich geringer ist, spiegelt sich auch in den Sterbefällen an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung wider - in Tirol sterben 371 Männer und 247 Frauen an den Folgen.

Österreich nimmt im EU-weiten Vergleich einen schlechten Platz ein - im EU-15-Durchschnitt sterben 358 Männer und 227 Frauen an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung.
Die üblichen Verdächtigen ...
Wer spielt denn nun mit beim tödlichen Quartett? Lesen Sie über die vier Risikovertreter des metabolischen Syndroms, die sich gegenseitig in ihrer negativen Wirkung verstärken. Aber Vorsicht! Jeder der genannten Risikofaktoren stellt auch für sich alleine eine gesundheitliche Gefahr dar, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung oder an Diabetes-Typ 2 zu erkranken.
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