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Nr.13 Kalium arsenicosum

Bereits im Jahre 1786 erkannte der englische Arzt Thomas Fowler die stärkende Wirkung von Kaliumarsenit und entwickelte die nach ihm benannte Fowler´sche Lösung. Er setzte sie vorwiegend ein bei Gewichtsverlust, Hauterkrankungen und Blutbildungsstörungen Diese Erkenntnisse führten nach 1900 zur Einführung von Kalium arsenicosum als Biochemisches Ergänzungsmittel Nr. 13, dessen Hauptanwendungsgebiete auch heute noch im Bereich von Haut, Stoffwechsel, Nerven, Drüsen, Leber und Magen-Darm-Trakt liegen.
Das Kräftigungsmittel
Als Regulator überschießender Stoffwechselvorgänge kommt ­Kalium arsenicosum dann zum Einsatz, wenn der Organismus durch vermehrte Verbrennungsvorgänge geschwächt wird und die Lebensenergie sinkt.

Schwere Erkrankungen oder Operationen belasten den Stoffwechsel und bringen ihn zum Entgleisen, akuter Kräfteverlust und Schweißausbrüche können ebenso die Folge sein wie chronische Abmagerung, Appetitlosigkeit und Erschöpfung.

Nr. 13 wirkt durch seine dämpfende Wirkung stärkend bei Schwächezuständen und unterstützt so die Rekonvaleszenz.

Auch bei akuten und chronischen Belastungen der Leber – unser wichtigstes Organ für den Abbau von Nahrungsmitteln, Medikamenten und Umweltgiften – kann Kalium arsenicosum stärkend und unterstützend wirken.

Chronische Magen-Darmentzündungen zählen ebenso zu seinen Anwendungsgebieten wie akuter Brechdurchfall, die Folgen einer Malariaerkrankung, Störungen des Menstruationszyklus, Kinderlosigkeit oder Beschwerden während des Klimakteriums.
Schwache Nerven
Stärkend für das Nervensystem wirkt Kalium arsenicosum besonders dann, wenn die Beschwerden auf Blutarmut und allgemeiner Schwäche begründet sind. Große Furcht, Angstzustände mit Unruhe, aber auch Apathie, depressive Verstimmungen und Hysterie können diese Störungen begleiten, welche auch eine gute Versorgung mit Lecithin benötigen.
Haut und Schleimhäute
Bei Hauterkrankungen wie Psoriasis kommt der dämpfende, ­regulierende Effekt von Kalium arsenicosum besonders zum ­Tragen: Die auf etwa 4 Tage verkürzte Epidermisbildung kann im Zusammenspiel mit Nr. 1 Calcium fluoratum, Nr. 11 Silicea und Nr. 21 Zincum chloratum etwas gebremst werden und auch ­chronische jugendliche Akne und schuppige Ekzeme, verbunden mit Juckreiz, Rötung und Hautverdickungen sprechen gut auf ­Gaben der Nr. 13 an. In Kombination mit einem ausgewogen ­dosierten Nährstoffkomplex aus Kupfer, natürlichen Vitaminen, ­Selen, Silicium, Stutenmilch und ungesättigten, pflanzlichen Fettsäuren wird die Collagen- und Elastinbildung der Haut gefördert und die Regeneration der Hautzellen stimuliert.

Auch bei entzündeten Schleimhäuten, Schnupfen mit ätzender ­Absonderung und Kitzelhusten kann die unterstützende Gabe von Kalium arsenicosum zu Schüßler Salzen angezeigt sein.
Für Muskeln und Herz
Der Einsatz von Kalium arsenicosum bewährt sich weiters bei rheumatoiden Glieder- und Muskelschmerzen, Muskelkrämpfen, welche durch Schwäche entstehen, sowie Herzschwäche und starkes Herzklopfen, auch dann, wenn bereits verwendete Schüßler Salze nicht den gewünschten Erfolg zeigten (Kombination mit Nr. 2 und Nr. 5).

Allgemein zeigen die Beschwerden oft »brennenden« Charakter und treten periodisch wiederkehrend auf.

Alle Absonderungen sind dünn, ätzend und wundmachend.

Dunkle Augenränder, geschwollene Lider oder Lippen, eingefallene Wangen, verbunden mit einem großen Gefühl der Niedergeschlagenheit, Hoffnungslosigkeit, Angst und Müdigkeit runden das Beschwerdebild von Nr. 13 Kalium arsenicosum ab.

Empfohlene Potenz: D 12
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