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Nr.14 Kalium bromatum D12

Schon im 19.Jahrhundert verwendete die ­Medizin Bromverbindungen als Schlafmittel und bei ­epileptischen Anfällen. Doch bei ­oftmaligem Gebrauch hoher Dosen zeigten sich rasch Neben­wirkungen in Form einer traurigen, depressiven Stimmungslage und Antriebslosigkeit. Daraus ableitend ergibt sich jedoch der Hauptwirkungsbereich von Nr.14 Kalium ­bromatum in der erweiterten Biochemie: die Dämpfung krankhaft übererregter Nerven und die Regulation endokriner Drüsen wie der Schilddrüse und des Lymphsystems.
Nervosität und Ruhelosigkeit
Immer in Bewegung sein, ohne die Hände ruhig halten zu können, Schlaflosigkeit, oft verbunden mit erhöhter Geräuschempfindlichkeit und Zähneknirschen sind herausragende Merkmale eines Mangels an Kalium bromatum.

Oftmals zeigen sich innere Unruhe und Nervosität auf den unterschiedlichsten Organebenen in Form von Sehstörungen, Magen-Darmreizungen, Zucken von Fingern, Muskeln oder Augenlidern.

Aufregung als Ursache dieser nervösen Störungen kann in weiterer Folge auch Kopfschmerzen oder Migräne auslösen.

Im Kindes- und Jugendlichenalter hilft Kalium bromatum, übermäßigen Bewegungsdrang in den Griff zu bekommen und die Konzentrationsfähigkeit zu erhöhen.

Als Folge einer krankhaft erhöhten Sensibilität der Nerven bilden sich oft auch depressive Zustände mit geistiger und körperlicher Erschöpfung aus – hier zeigt Kalium bromatum anregende Wirkung.

Eine Gabe der Nr. 14 bewährt sich weiters bei geistiger Über­anstrengung als Beruhigungs- und Einschlafhilfe und begleitende Maßnahme bei der Epilepsie.

Bewährte Kombinationspartner können dabei die Schüßler Salze Nr.7 oder 11 sein.
Schilddrüse und Lymphsystem
Als antlitzdiagnostisches Zeichen können hervortretende Augäpfel kennzeichnend für einen Mangel an Kalium bromatum sein. Durch seinen engen Bezug zu endokrinen Drüsen ist die Anwendung der Nr.14 bei Regulationsstörungen der Schilddrüse oft kombiniert mit dem eigentlichen Schilddrüsenmittel der Biochemie, der Nr.15 ­Kalium jodatum. Dabei bessert der hemmende Einfluss der Nr.14 innere Unruhezustände, während die Nr.15 bei Herzrasen und ­gefühlsmäßiger Überforderung ausgleichend wirken kann.

Auch chronische Drüsenentzündungen im Bereich der Mandeln, eine erhöhte Anfälligkeit für Kehlkopf- und Rachenentzündungen und Katarrhen im Bereich der oberen Atemwege mit schleimigen, weißen Absonderungen verlangen nach der Nr.14, optimal kombiniert mit dem Schüßler Salz Nr.4.

Kalium bromatum setzt auch die Neigung zu Muskelspannung herab und bewährt sich daher besonders bei Neigung zu Keuchhusten und krampfartigen Hustenanfällen.

Kalium bromatum wird weiters empfohlen bei Akne vulgaris, ­Ekzemen oder Psoriasis und allen Hautreaktionen mit Krusten- oder Borkenbildung, Pusteln oder gerötetem Gesicht besonders, wenn sie nervös bedingt erscheinen.
Weniger ist mehr
Besonders bei akuten Erkrankungen kann die Wirkung von Kalium bromatum rasch einsetzen und macht eine wohlüberlegte weitere Dosierung notwendig: Treten bei einer längeren Einnahme Gemütsveränderungen wie Gleichgültigkeit oder Melancholie auf, so muss die Einnahme von Kalium bromatum beendet werden.

Da Kochsalz die Wirkung der Nr.14 stark herabsetzt, sollte die ­Zufuhr von Salz und salzhältigen Würzmitteln reduziert und durch Würzen mit Kräutern ersetzt werden.
Empfohlene Potenz: D12
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