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Nr. 11 Silicea D12

Silicea, Acidum silicicum oder auch Kieselsäure – die Kieselerde besitzt viele Namen. Als zweit­häufigstes Element der Erde nach dem Sauerstoff ist Silicea für den Menschen von größter Bedeutung. In der Natur findet man silikathaltige Gesteine in etwa 87% der Erdkruste ebenso wie in jeder menschlichen Zelle.
Getreidearten wie Hirse, Hafer, Roggen oder »Unkraut« wie z.B. die Brennnessel weisen einen hohen Gehalt an Kieselsäure auf. Ebenso der Schachtelhalm, der als Relikt aus der Frühzeit als eine der ältesten Landpflanzen unserer Erde gilt.

In der Biochemie nach Dr. Schüßler gilt die Nr. 11 Silicea D12 ­wegen ihrer aufbauenden und stärkenden Wirkung auf Haut, Haare und Nägel als DAS »Schönheitsmittel«, aber sie kann noch viel mehr!
Struktur und Bindegewebe
Mit einer Gesamtmenge von etwa 6 Gramm findet man Silicea vor allem in Haut, Haaren, Nägeln und Bindegewebe, aber auch in Knochen, Zähnen und Gefäßwänden. Jedes Gewebe, das dem Körper Form und Halt gibt, ist auf Silicea angewiesen.

Eine der wichtigsten Eigenschaften der Kieselsäure ist es, den Körpergeweben gleichzeitig Festigkeit und Elastizität zu verleihen. Dies bewerkstelligt sie durch ihre Eigenschaft, enorm viel Wasser aufnehmen zu können und dieses auch zu strukturieren. Gespaltene Nägel, brüchige Haare, Risse im Bindegewebe und Hautprobleme weisen daher auf einen Mangel an Silicea hin. Auch bei übermäßig schneller Bluterguss­bildung oder Neigung zu häufigem Nasenbluten erweist sich die Nr. 11 als hilfreich. Gemeinsam mit der Nr. 1 Calcium fluoratum stärkt sie das Bindegewebe und hilft, das im Gewebe ­angesammelte Blut schneller über das Lymphsystem wieder abzutransportieren.

Silicea besitzt neben seinen aufbauenden Kräften auch aufsaugende Eigenschaften, die bei entzündlichen Prozessen hilfreich sind. So reinigt es bei Übersäuerung im Stoffwechsel das Bindegewebe von überschüssigen Harnsäurekristallen, die es brüchig und schlaff werden lassen.

Daher wird die Nr. 11 bei Übersäuerung, rheumatischen Erkrankungen und harnsauren Ablagerungen im Körper eingesetzt.

Silicea bindet Gifte im Darm, reduziert so Eiterungsprozesse und ist das Mittel der Wahl bei akuten oder chronischen eitrigen Geschwüren, schlecht heilenden Wunden, Abszessen, Fisteln oder Gerstenkorn. Je nach Stadium des Eiterungsprozesses kann eine Kombination mit den Salzen Nr. 8, 9, 10 oder 12 von Nöten sein. Auch eine verstärkte Schweißbildung mit unangenehmem Geruch weist auf einen Versuch des Körpers hin, sich von überschüssigen Säuren und Giften zu befreien und macht einen Einsatz der Nr. 11 sinnvoll.

Als drittes großes Nervensalz der Biochemie sorgt Silicea für eine intakte Leitfähigkeit der Nerven. Bei einem Mangel kommt es zu überreizten Sinnesorganen, überhöhter Geräusch- und Lichtempfindlichkeit, nervösem Gliederzucken und Kopfschmerzen vom Nacken bis zur Stirn. Auch für Menschen, die abends lange aufbleiben und morgens nicht aus dem Bett kommen, unter Tagesschläfrigkeit oder Jetlag leiden, empfiehlt sich die Nr. 11. Eine abendliche Einnahme ist empfehlenswert.
Mangelzeichen
Ein als »Glasurglanz« bezeichneter polierter Glanz, der keine Hautpore erkennen lässt, ausgeprägte Krähenfüße um die Augen und eine erhöhte Lichtempfindlichkeit lassen auf einen Silicea-Mangel rückschließen, ebenso wie typische Falten neben den Ohren, ausgeprägte Augenhöhlen, eine glatt polierte Haut an den Schienbeinen oder vorzeitiges Altern. Die Haut ist dünn und trocken, die Knie oder Füße knicken leicht ein, ebenso können ein unregelmäßiger Stuhlgang oder eine Neigung zu Verstopfung auftreten.

Das Haar erscheint brüchig und stumpf, auch Haarausfall oder eine nicht altersbedingte Kahlköpfigkeit sind möglich. Die Zunge weist einen schleimigen bis eitrigen, bräunlich-gelben ­Belag auf, ein Gefühl von Haaren auf der ­Zunge und ein übler Geschmack bis hin zum ­Geschmacksverlust können sich einstellen.

Alle Absonderungen sind von scharfer, saurer, wundmachender Konsistenz und unangenehmem Geruch.
Schneckenhaus und spitze Zunge
Silicea-Persönlichkeiten fällt es oft schwer, sich abzugrenzen. Als offene Menschen sind sie im ständigen Austausch mit ihrer Umwelt begriffen. Neinsagen fällt ihnen schwer und sie neigen dazu, sich allem, was um sie geschieht, anzunehmen und dafür verantwortlich zu fühlen.

Werden sie jedoch verletzt, so reagieren sie überempfindlich, ziehen sich entweder zurück oder treffen das Gegenüber stark und sehr ­gezielt an seiner Schwachstelle.

Um Ausgeglichenheit zu erreichen, müssen Silicea-Menschen lernen, sowohl zu ihren Stärken als auch zu ihren Schwächen zu stehen und zur rechten Zeit Nähe zuzulassen oder Grenzen zu wahren.
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