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Nr. 12 Calcium sulfuricum D6

Der schwefelsaure Kalk oder Alabaster, wie ­Calciumsulfat auch genannt wird, nimmt als letztes der 12 Basis-Mineralsalze nach Dr. Schüßler eine Sonderstellung ein.
Von Dr. Schüßler selbst zunächst auf Grund eines Irrtums aus der Heilmittelliste entfernt, kam die Nr. 12 durch ihre späteren Anwender wieder hinzu und gilt heute als wesentlichster Betriebsstoff für die Durchlässigkeit des Bindegewebes.

Auch Leber, Galle, Muskeln, Herz und Geschlechtsorgane brauchen viel Calcium sulfuricum.

Die Nr. 12 ist besonders bei chronischen Eiterungen und rheumatischen Erkrankungen einsetzbar sowie das wichtige Abschlussmittel nach akuten Entzündungen.

Zur Nr. 11 Silicea gibt es einen engen Bezug, das erfordert oft den Einsatz beider Mittel: Silicea öffnet den Absonderungen die Abfluss­wege; Calcium sulfuricum darf erst dann eingesetzt werden, wenn eine Abflussmöglichkeit gegeben ist.

Vor allem eitrige Augenentzündungen und entzündete, geschwollene Schleimhäute im Bereich von Nase, Rachen, Ohr oder des Magens, Stockschnupfen, eitrige Zahnfisteln sowie Herpesbläschen mit gelblichem Inhalt verlangen nach der Nr. 12. Im Gegensatz zu Silicea ist es jedoch nicht in der Lage, Eiter zu resorbieren, sondern bringt ihn an die Oberfläche. Dies erklärt die Einsatzmöglichkeit zur Suche nach Entzündungs- oder Eiterherden im Körper.

Langwierige Erkrankungen, die in ihrem Verlauf »festsitzen« und in Fluss gebracht werden müssen, sowie Schockzustände verlangen nach Calcium sulfuricum. Darüber hinaus besitzt Calcium sulfuricum eine zellschützende und -regenerierende Wirkung.
Antlitzanalyse
Im Gesicht findet sich folgender Farbton: eine gipsähnliche, »alabas­terweiße« Färbung, die den Betroffenen »kreidebleich« wie nach einem Schockzustand erscheinen lässt. Die Zunge ist ebenfalls mit einer Schicht belegt, die wie getrockneter Lehm aussieht. Zusätzlich treten oft ein seifiger, bitterer Geschmack und schmerzhafte Geschwüre am Zungenrand auf. Die Absonderungen sind von einer dicken Konsistenz, gelb bis grün gefärbt und können mit Blut durchsetzt sein. Oft wird auch das unangenehme Gefühl von »Schleim, der den Rachen hinunter rinnt« beschrieben. Der Einsatz der Nr. 12 in Form einer Salbe kann die Sekretion von festsitzendem Schleim im HNO- oder Bronchialtrakt fördern. Brennende Fußsohlen werden ebenso beschrieben wie ein allgemeines Wundheitsgefühl; hier wird ebenfalls auf eine äußerliche Anwendung der Nr. 12 gut angesprochen.
Konstitution
Entsprechend den Vereiterungen auf körperlicher Ebene oder Schockzuständen leidet der Calcium sulfuricum-Mensch unter seelischer Not, hervorgerufen durch unbewältigte negative Erfahrungen in der Vergangenheit. Während bei Silicea die Abgrenzung zur Außenwelt problematisch ist, kämpft Calcium sulfuricum mit seiner Abgrenzung nach innen. Dem begegnet er mit zwei entgegen gesetzten Strategien, zum einem mit extremer Offenheit und unsteter Lebensweise, zum anderen mit völliger Zurückgezogenheit und Vereinsamung bis hin zum Eremiten-Dasein. Zynismus wird häufig zu seinem Begleiter und lässt ihn hart und distanziert auf seine Umwelt wirken. Calcium sulfuricum-Menschen müssen lernen, ihre »entweder/oder« Haltung gegen »sowohl/als auch« einzutauschen, die innere Balance zu finden und zu bewahren und ihren Platz im Leben einzunehmen.
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