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Nr. 17 Manganum sulfuricum

Nur 10 bis 40mg Mangan finden sich im Körper eines Erwachsenen, das meiste davon gespeichert in unserer Knochenstruktur. Und obwohl Mangan noch eher zu den unbekannten Spurenelementen gehört, so ist es doch maßgeblich an vielen unterschiedlichen Prozessen beteiligt.
Als unentbehrlicher Bestandteil vieler Enzyme beeinflusst Mangan Kohlehydrat-, Eiweiß- und Fettstoffwechsel und versetzt eines der wichtigsten antioxidativen Enzyme in die Lage, freie Radikale abzufangen und so seine Schutzfunktion im Immunsystem zu entfalten.

Die lebensnotwendige Zufuhr mit Mangan über die Ernährung gestaltet sich jedoch schwierig: Tierische Lebensmittel wie Milch, Eier oder Fleisch sind schlechte Mangan-Lieferanten und die Aufnahmequote aus hochwertigen Manganquellen wie Vollkornprodukte, Weizenkeime, Haselnüsse oder schwarzer Tee in unseren Körper liegt oft nur zwischen 5 bis 60%.

Während Manganum sulfuricum in der Medizin früher gegen Leber erkrankungen, Blutarmut und Störungen der Gallenfunktion eingesetzt wurde, lehnte Dr. Schüßler selbst die Aufnahme von
Mangan in die Reihe seiner Mineralsalze ab mit der Begründung, es sei kein ständiger Bestandteil des Organismus. Erst einige Jahre nach seinem Tod konnten seine Schüler den Nachweis für
Mangan als konstanten Bestandteil des menschlichen Organismus bringen und führten Manganum sulfuricum als Biochemisches Funktionmittel ein.
KNOCHEN UND KNORPELGEWEBE
Sowohl die Knochenbildung als auch die Regeneration von Knorpel- und Bandscheibengewebe sind auf das Vorhandensein von ausreichend Mangan angewiesen. Erniedrigte Manganspiegel in Knochenanalysen von Osteoporosepatienten zeigen die Bedeutung von Manganum sulfuricum für die Knochenmineralisation. Untersuchungen ergaben, dass eine kombinierte Gabe von Calcium mit Mangan, Zink und Kupfer der alleinigen Calciumgabe in der Osteoporosetherapie vorzuziehen ist. Die Osteoporose/Aufbaumischung mit den Schüßler Salzen 1 + 2 + 7 + 8 + 9 + 11 wird mit der Nr. 17 optimal ergänzt. Auch bei kindlichen Knochenfehlbildungen und schmerzhaften nochenwachstumsstörungen hat sich Manganum sulfuricum bewährt.

Bei degenerativen Gelenkserkrankungen wie der Arthrose trägt Mangan bei, den Gehalt an Bindegewebsgrundsubstanzen wie Chondroitinsulfat zu stabilisieren. Bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises wie der rheumatoiden Arthritis wirkt Manganum sulfuricum entzündungslindernd und hilft der Knorpelsubstanz, sich zu regenerieren.
BLUTBILDUNG
Da bei einem Eisenmangel die Aufnahme von Mangan in den Körper um das 2 – 3 fache ansteigt, wird in der Therapie nach Dr. Schüßler die Gabe der Nr. 3 Ferrum phosphoricum gerne mitder Nr.17 Manganum sulfuricum (und auch NR.19) kombiniert , um die oft problematische Aufnahme von Eisen in den Körper zu unter stützen. Die Erfahrung zeigt, dass mit den Kombinationen 2 + 17 + 8 und 3 + 17 + 8 der Eisenspiegel besser und vor allem nachhaltiger steigt.

Weiters verbessert Mangan die Blutzirkulation und unterstützt zusammen mit Vitamin K die Blutgerinnung. Schlecht heilende Wunden, Zungenbrennen oder Mundwinkelrhagaden stellen weitere Anwendungsgebiete dar.
ENERGIEGEWINNUNG
Manganum sulfuricum stärkt das Nervensystem und hilft bei Müdigkeit, Erschöpfung und Neuralgien.

Als bedeutsames Funktionsmittel für Herz und Kreislaufsystem bewährt sich die Gabe von Mangan zur Stärkung des Herzmuskels ebenso wie bei Arteriosklerose und zu hohen Blutzucker- und
Cholesterinwerten.

Bei sportlicher Betätigung kann Manganum sulfuricum in der Kombination 3 + 5 + 8 schon vor der Belastung zur Energiegewinnung genutzt werden und trägt auf Grund seiner Bedeutung
im Säure-Basen-Haushalt auch zur Regeneration der übersäuerten Muskulatur bei.

Als Baustein der histaminabbauenden Enzyme lindert Mangan die Symptome von allergischen Reaktionen und sollte in keiner Allergiemischung fehlen.

Empfohlene Potenz: D6 und D12
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