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Nr. 22 Calcium carbonicum

Als Hauptbestandteil von Marmor, Kalkstein und Dolomit zählt Calciumcarbonat zu den meist verbreiteten Verbindungen der Erde. Ins Meer geschwemmter gelöster Kalk war die Voraussetzung dafür, dass vor Millionen von Jahren die Meeresbewohner beginnen konnten, an Land zu gehen. Weichtiere bauten mit Hilfe von Calciumcarbonat ein Knochengerüst auf, welches innere Standfestigkeit und Form verlieh oder sie lagerten es wie die Auster als schützenden Panzer oder Schale um sich herum.
Im chemischen Periodensystem liegt Calcium zwischen dem sehr »lebendigen« Magnesium und dem kaum reaktionsbereiten Strontium, und so verhält es sich auch:

Calcium steht für Abgrenzung nach außen und Festigkeit nach innen und gilt als Mittel für Stoffwechsel, Muskulatur und Haut. Durch Samuel Hahnemann selbst in die Homöopathie eingeführt ist es dort eines der großen Konstitutions- und Kindermittel. Seit Anfang des vorigen Jahrhunderts wird Calcium carbonicum auch in der Biochemie verwendet, seine Anwendungsgebiete sind ähnlich, die bevorzugt verwendete Potenz jedoch die D12.
Stoffwechsel und Regeneration
Calcium carbonicum unterstützt den Stoffwechsel auf vielen Ebenen. Als wichtiger Bestandteil zahlreicher Enzyme ist die Nr. 22 unter anderem notwenig für unseren Energiehaushalt und Regeneration, gilt als Stärkungsmittel und unterstützt bei frühzeitiger Alterung oder mangelnder Erholung nach schweren Krankheiten.

Auch Unterfunktionen diverser Drüsen und Störungen im Bereich des Lymphsystems verlangen nach Calcium carbonicum.

Dies zeigt sich vor allem durch Schwellungen von Drüsen und Knoten im Bereich von Hals, Unterkiefer und Leiste (4 + 7 + 9). Calcium carbonicum eignet sich besonders für Menschen, die häufig unter immer wiederkehrenden Infekten leiden, die mit Halsschmerzen, Ohrenschmerzen, tränenden Augen oder einer laufenden Nase einhergehen. Das Schlupflid, primär antlitzdiagnostisches Zeichen der Nr. 11 (Silicea) kann auch hier auftreten. Die kombinierte Gabe mit der Nr. 11 verbessert auch die Calciumaufnahme in den Körper.

99% unseres Körpercalciums sind in unseren Knochen gespeichert. Kommt es durch einen Gipsverband zu einer vorübergehenden Ruhigstellung eines oder mehrerer Knochen, so sind bereits deutliche Calciumverluste im Skelett zu bemerken, die bei wiederkehrender Mobilisation und ausreichender Zufuhr von Calcium wieder ausgeglichen werden.

Ein chronisch säurelastiger Stoffwechsel und Lebenswandel jedoch lässt den Organismus auf unseren körpereigenen größten Calciumspeicher zurückgreifen. Störungen wie Osteoporose, Arthrosen, Rheuma oder Gicht können die Folge sein.

Während die Nr.23 Natrium bicarbonicum die Ausscheidung bei Säureüberladung forciert, wirkt Calcium carbonicum als Säurepuffer dem körpereigenen Calciumverlust entgegen.

Daher kann die Nr. 22 eine wertvolle Hilfe bei Säurebeschwerden wie Darmträgheit, Blähungen, Gelenksschmerzen, Pilzerkrankungen, Migräne, Leistungsschwäche, und vorzeitiger Ermüdung sein (bewährte »Rheuma- Mischung«: 4 + 7 + 10 + 11 + 17 + 22).
Kinder
Calcium carbonicum bewährt sich seit langem als Kindermittel. Besonders in den ersten Lebensjahren können durch das rasche Wachstum der Kinder Bedarf und Angebot an Calcium auseinanderklaffen. Dies kann sich beim schlechten Schließen der Fontanelle des Säuglings, durch sauer riechenden Schweiß oder Durchfall und Schwierigkeiten beim Zahnen bis hin zu Karies und Zahnfäulnis zeigen. Eine Neigung zur Polypenbildung, verzögerte Entwicklung beim Sprechen, Lernen oder Wachstum sowie Verdauungsstörungen und Milchunverträglichkeit sind weitere Anwendungsbereiche der Nr. 22.

Calcium carbonicum-Kinder sind meist liebe, umgängliche Geschöpfe, neigen zur Rundlichkeit, sind pflegeleicht und rasch zufrieden zu stellen. Sie können jedoch auch sehr eigensinnig sein und zeigen eine gewisse Hartnäckigkeit, alles selbst machen zu wollen. Charakteristisch ist oftmals ein blasses und kalkiges Aussehen, ihre Haut fühlt sich kühl und feucht an und sie schwitzen ungewöhnlich viel (22 + 8).
Haut und Muskulatur
Calcium carbonicum unterstützt bei Hautproblemen wie dem kindlichen Milchschorf, nässenden Ekzemen und allergischen Ausschlägen. Ähnlich wie die Nr. 11 Silicea unterstützt es bei schlaffem Bindegewebe und trockener Haut.

Durch seine gegensätzliche, aber auch ergänzende Wirkweise zu Kalium, Natrium und Magnesium unterstützt die Nr. 22 unsere Herztätigkeit, die Impulsübertragung vom Nerv zur Muskulatur und stärkt unser Nervensystem. Muskelkrämpfe, Angina pectoris, aber auch »schwache Nerven« (2 + 5 + 7 + 9 + 11) können durch zusätzliche Gaben von Calcium carbonicum unterstützt werden.

Generell gilt Calcium carbonicum als eher langsam wirkendes Umstimmungsmittel und sollte daher über einen längeren Zeitraum (mindestens drei Monate) angewendet werden.
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