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Nr. 5 Kalium phosphoricum D6

Als eines der stabilsten Salze ist das phosphorsaure Kalium in der Lage, länger als andere Salze in unserem Organismus zu verweilen und so seinen Aufgaben als Nährsalz für Körper, Psyche und Geist nachzukommen.
Wer kennt sie nicht, die »Kalium phosphoricum-Räuber«, die uns um Energie, Ausgeglichenheit und gesunden Schlaf bringen: Aufregung, Angst und Sorgen, also körperlicher und psychischer Stress, verbrauchen viel davon, aber auch Nachtarbeit, intensives Lernen und Studieren bringen uns oft an den Rand der Leistungsfähigkeit und darüber hinaus – Burnout kann die Folge sein. Als eines der stabilsten Salze ist das phosphorsaure Kalium in der Lage, länger als andere Salze in unserem Organismus zu verweilen und so seinen Aufgaben als Nährsalz für Körper, Psyche und Geist nachzukommen.

Durch seine enge Beziehung sowohl zum Zentralnervensystem als auch zum vegetativen Nervensystem wirkt es harmonisierend auf das Zusammenspiel von Sympathikus und Parasympathikus, also von Wachheit und Entspannung.

Die Bezeichnung »Nervennahrung« verdient sich Kalium phosphoricum durch seine Beteiligung am Lecithinaufbau. Dadurch kann es bei nervösen Zuständen, leichten psychischen Störungen und hyperaktiven Kindern ausgleichend wirken.
Energie pur
Kaliummangel führt zu Ermüdungserscheinungen auf allen Ebenen: Melancholie und Depression, Gedächtnisschwäche und Konzentrationsstörungen, aber auch Störungen auf Organebene wie Muskulatur, Herz oder Blase sind oft Ausdruck einer Kaliumverteilungsstörung oder eines Mangels.

Wer eine natürliche Kraftmischung sucht – sei es nach überstandener Krankheit oder Operation, beim Sport oder geistiger Anstrengung – sollte neben Lecithin, Co-Enzym Q10, NADH und Magnesium auch an die Nr. 5 denken, denn nicht nur Nervenzellen mögen Kalium phosphoricum:

Es hilft auch der Muskulatur, Sauerstoff aufzunehmen und ist an den energieliefernden Verbrennungsprozessen in unseren Körperzellen beteiligt.

Bei längeren Autofahrten oder der Raucherentwöhnung unterstützt Kalium phosphoricum durch seine ausgleichende Wirkung, stärkt das Durchhaltevermögen und sorgt für neue Energie. Am besten entfaltet es seine aufbauende Wirkung zusammen mit der Nr. 8 Natrium chloratum und der Nr. 3. Ferrum phosphoricum, die beliebte »Powermischung« der Biochemie.
»Penicillin« der Biochemie
Kalium phosphoricum wird wegen seiner antiseptischen Wirkung auch das »Penicillin der Biochemie« genannt. Es hilft dem Körper, Gifte zu binden und zur Ausscheidung zu bringen.

Eingesetzt bei hohem Fieber (ab 38,5°C) kann auf diese Weise rasch eine Temperatursenkung erreicht werden (Arztbesuch!). Lästiger Mundgeruch, oft in Kombination mit einem fauligen Geschmack und dunkelgelb belegter Zunge sprechen ebenso gut auf Gaben von Nr. 5, an wie kreisrunder Haarausfall, auch Alopecia areata genannt.

Da dieses Mittel anregend wirkt, sollte man die Einnahme auf den Vormittag oder frühen Nachmittag verlegen.
Äußerlich angewendet
Nr. 5 eignet sich als Salbe bei Nervenentzündungen und Ischialgien ebenso wie zur Wundrandpflege bei hartnäckigen, schlecht heilenden Wunden mit unangenehm riechenden Absonderungen. In der Herzgegend aufgetragen, trägt es zur Stärkung des Herzmuskels bei. Sportler schätzen die wohltuende Wirkung bei erschöpfter oder überanstrengter Muskulatur.
Mangelzeichen
»Grau wie Asche« zeigt sich ein Kalium phosphoricum-Mangel im Gesicht – bevorzugt an Kinn, Oberlippe und an den meist eingefallenen Schläfen. Diese beinahe schmutzige Gesichtsfärbung lässt den Menschen krank und leidend aussehen. Die aschgraue Färbung kann sich auch auf die Haare ausdehnen und so ein unnatürlich altes Aussehen, nicht dem biologischem Alter entsprechend, hervorrufen. Übel riechende Absonderungen wie Schweiß, Stuhl oder ­Sekret und unruhige Hände können weitere Hinweise auf einen Kalium phosphoricum-Mangel sein.
Raubbau an den eigenen Kräften
Allgemeine Erschöpfung ist das große Thema von Kalium phosphoricum. Kalium phosphoricum-Menschen neigen dazu, alles und noch mehr zu geben, um die Erwartungen der Menschen, die sie lieben zu erfüllen. Solch ein Verhalten liegt oft schon in der Kindheit begründet: »Wenn du brav bist, hab ich dich lieb!«.

Ein »Entsprechen wollen« um jeden Preis kostet Kraft und Energie und äußert sich in Abgekämpftheit, Überempfindlichkeit bis hin zur Depression. Für Betroffene gilt es, den richtigen Rhythmus zwischen Geben und Nehmen, zwischen Einsatz und Rückzug zu finden und sich selbst so anzunehmen wie sie sind.
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