Suchen Srachauswahl: Englisch Srachauswahl: Italienisch Srachauswahl: Slowenisch

Reine Männersache - Mikronährstoffe fürs "starke" Geschlecht

Männer haben eine durchschnittliche Lebenserwartung von 78 Jahren, Frauen von 83 Jahren. Dass Frauen die Männer um rund fünf Jahre überleben, liegt weniger an den Genen als vielmehr am Lebensstil der Männer, deren Ernährung sowie am Umgang mit der eigenen Gesundheit.
Risikofaktoren für die Männergesundheit.
Männer essen mehr Fleisch, bevorzugen das Deftige, essen wesentlich pikanter und sparen unterm Strich nicht mit Kalorien, süßen Limonaden und alkoholischen Durstlöschern. Interessant ist, dass sich die Geschlechter nicht nur in ihren Nahrungs-vorlieben und den tatsächlichen Essgewohnheiten unterscheiden, sondern auch in ihrer Einstellung zum Essen. Männer sind deutlich genussorientierter und essen was schmeckt. Frauen legen viel mehr Augenmerk auf Kaloriengehalt und Gesundheits-wert.
Muskulöse Apfelform.
Der männliche Körper hat von Natur aus knapp doppelt so viel Muskelmasse und nur halb so viel Fettgewebe wie der weibliche. Damit die hohe Muskelmasse erhalten bleibt, muss sie nicht nur regelmäßig trainiert werden, sondern auch mit Energie versorgt werden. Dies ist der Grund, warum die Herren pro Tag rund 300-400 Kilokalorien mehr essen können, verglichen mit den Frauen. Dieser zusätzliche Energiebedarf wird von Männern leider oft überschätzt, was in der Adipositas-statistik nachzulesen ist. Männer sind häufiger übergewichtig als Frauen. Am häufigsten sind 51- bis unter 65-jährige Männer von Übergewicht bzw. Adipositas betroffen. Was die Fettverteilung betrifft, so lagert sich das Fett bei Männern bevorzugt am Bauch an, was wiederum das Herz- Kreislauf-Risiko ansteigen lässt.
Typische Männer-Krankheiten.
Das beweist auch die Statistik. Männer sind von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall und Arteriosklerose wesentlich häufiger betroffen und haben im Schnitt bereits zehn Jahre früher einen Herzinfarkt verglichen mit Frauen. Klassische Männerleiden wie Erkrankungen der Prostata und Hoden würden zudem mit einer regelmäßigen Vorsorgeuntersuchung wesentlich seltener auftreten. So gehen lediglich 24 Prozent der Männer zum jährlichen Gesundheitscheck, bei den Frauen sind es immerhin 60 Prozent.
Männlichkeit.
Gemeinsamer Auslöser sämtlicher typisch männlicher Erkrankungen ist der oxidative Stress. Vor allem starkes Übergewicht, eine ungesunde Ernährung, steigendes Alter, Bewegungsmangel, Stress, Rauchen und Alkohol tragen einen entscheidenden Teil zur oxidativen Belastung bei. Erkennbar wird dies u.a. in der nachlassenden Fruchtbarkeit, messbar in einer verringerten Anzahl und reduzierten Mobilität der Spermien. Eine mediterrane mikronährstoffreiche Ernährung mit hochwertigen Ölen, Fisch, Gemüse, Hülsenfrüchten und Nüssen ist nicht nur für das Allgemeinbefinden wichtig, sondern kann speziell für die männliche Fruchtbarkeit einen positiven Beitrag leisten.
Abnehmende Spermienqualität.
Der Weg zur Eizelle ist für die Spermien eine große Herausforderung. Laut Untersuchungen hat die Spermienmenge- als auch qualität bei Männern in den letzten Jahrzehnten stark abgenommen. Lag der Durchschnitt pro Milliliter Ejakulat vor 50 Jahren noch bei 100 Millionen Spermien, sind es heute nur noch 20 bis 64 Millionen. Und was die Qualität betrifft, so finden sich beispielsweise im Ejakulat von 45 Jährigen nicht nur weniger Spermien, sondern auch stark erhöhter Anteil veränderter Spermien verglichen mit dem Ejakulat von jungen Männern.
Spermienreifung.
Die Bildung und Reifung der Spermien findet in den Hodenkanälchen statt und dauert insgesamt rund 60 Tage. Pro Sekunde werden rund 1.000 Spermien produziert. Während des gesamten Prozesses sind die heranwachsenden Zellen sehr empfindlich und anfällig gegenüber oxidativem Stress. In diesem Sinne sind alle Maßnahmen zur Reduktion der Radikalbelastung sinnvoll und zielführend. So auch die Gabe wertvoller Antioxidantien.
Schutz der Spermien
Antioxidanzien sind nicht nur aus der Sicht der Spermienqualität für die Männer eine gute Investition. Diese sind in der Lage oxidativen Stress im ganzen Körper und speziell in den Gefäßen effektiv zu reduzieren und Zellschäden zu verhindern. Zu den bekanntesten Antioxidantien zählen Vitamin C (500-1000 mg/Tag), Vitamin E (100-200 mg/Tag), Coenzym Q10 (100-150 mg/Tag), sekundäre Pflanzenstoffe (100 mg/Tag) sowie Selen und Zink.
Zink & Selen.
Diese beiden Spurenelemente sind für die Männerwelt besonders wichtig. Es handelt sich nicht nur um effektive Anti-oxidantien, sondern auch um Mikronährstoffe speziell für die Fruchtbarkeit, Spermienproduktion und zur Aufrechterhaltung eines normalen Testosteronspiegels. Empfohlen werden 10-20 mg Zink und bis zu 100 mcg Selen pro Tag.
Omega-3-Fettsäuren
Auch essentielle Fettsäuren sind für Männer in vielerlei Hinsicht profitabel. Einerseits weisen Spermien einen hohen Anteil an hochwertigen ungesättigten Omega-3-Fettsäuren auf und benötigen diese für die Entwicklung und Reifung. Andererseits sind Omega-3-Fettsäuren ein effektiver Gefäßschutz. Gute Erfolge erzielen Sie mit täglich 1 - 2g Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure aus hochwertigen Fischölen.
Vitamin D - auch für Männer ein Thema
Die Symptome eines niedrigen Testosteronspiegels beim Mann können vielfältig sein. Diese reichen von nachlassender Potenz, mangelnder Libido und geringem Bartwuchs bis zu nachlassender Muskelkraft. Hier kann Vitamin D gute Dienste leisten. Vitamin D ist an der Regulierung des Testosteronspiegels beteiligt, indem es das Enzym Aromatase hemmt, das die Um-wandlung von Testosteron in Östrogen katalysiert. Eine gute Erhaltungsdosis für Erwachsene beträgt rund 3.000 – 4000 IE Vitamin D pro Tag, wobei vorab eine Überprüfung des Vitamin D-Spiegels zu empfehlen ist. Zusatzplus: Ein gut eingestellter Vitamin D Spiegel reguliert den Blutdruck und fördert die Gesundheit der Gefäße. Ergänzend macht die entspannende und krampflösende Wirkung von Magnesium (300-400 mg/Tag) in Form eines Basenpulvers Sinn.
Klassiker L-Arginin.
L-Arginin ist eine gefäßaktive Aminosäure und die alleinige Vorstufe von Stickstoffmonoxid, einem Botenstoff, der eine Reihe von physiologischen Wirkungen auf das Herz-Kreislauf-System hat. L-Arginin erhöht die Produktion von Stickstoffmonoxid, unterstützt die Blutzirkulation in den Gefäßen und verbessert auf diese Weise die Erektion. Für die Erektion des Penis wird über Muskelentspannung zurückfließendes, venöses Blut gestaut und gleichzeitig vermehrt arterielles Blut durch Weitstellung der Gefäße in den Penis gelenkt. Ohne ausreichende Versorgung mit L-Arginin und der begleitenden Stickoxid-Produktion ist dieser Vorgang nicht möglich. Besonders in anspruchsvollen Zeiten, bei körperlichem und psychischem Stress, nach Krankheit oder in Trainingsphasen kann es zu einem vermehrten Bedarf an L-Arginin kommen. Zur besseren Durchblutung und für eine gute Erektionsfähigkeit sorgen daher regelmäßig zugeführte 5-10g/Tag L-Arginin. Natürliche Quellen sind übrigens Nüsse, Hülsenfrüchte, Fleisch und Fisch.
Autorin: Mag. Larissa Grünwald
http://www.larissagruenwald.net
Nachtdienst hat heute:
Apotheke Landskron
Ossiacher Str. 34
A-9523 Villach-Landskron
Telefon: 04242 / 41 9 88
Drau Apotheke
Mag.pharm. Nina Seiler

A-9500 Villach, Ossiacher Zeile 45
Telefon: +43 (0)4242 / 284 64
Fax: +43 (0)4242 / 284 64 - 30
Mobil: +43 (0)650 / 284 64 01
E-Mail: pharmazie@drau-apotheke.at
Unsere Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag:8.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Samstag:8.00 Uhr bis 12.00 Uhr