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Nr.16 Lithium chloratum

Als das leichteste in der Natur vorkommende Spurenelement zählte das biochemisch unterschätzte Lithium lange Zeit noch nicht zu den essenziellen, also lebensnotwendigen Spurenelementen. Neue Erkenntnisse, nach denen eine Unterversorgung mit Lithium zu manisch-depressivem Verhalten und zu einer eingeschränkten Immunleistung führt, sprechen jedoch durchaus für eine notwendige Versorgung mit Lithium.
In der Natur kommt Lithium weit verbreitet vor und ist ein regelmäßiger Bestandteil in der Pflanzenwelt. Hohe Lithium-Gehalte weisen Knoblauch und Zwiebel auf, ebenso finden sich nennenswerte Mengen auch in Zuckerrüben, Kartoffeln oder Vollwert-Getreide nennenswerte Mengen auf.

Als biochemisches Erweiterungsmittel wurde Lithium chloratum im Jahre 1900 eingeführt, nahezu zur selben Zeit als der erste Nachweis erbracht wurde, dass Lithium zu den regelmäßigen Bestandteilen unserer Organe gehört.

Hauptanwendungsgebiete für die Anwendung von Lithium chloratum in der Biochemie sind Rheuma und Gicht, Nerven- und Immunsystem, Eiweiß- und Schilddrüsenstoffwechsel.
Ausleitung und Entgiftung
Lithium chloratum zeigt hohe ausleitende und damit entgiftende Funktion. Sein Einsatz bewirkt eine vermehrte Ausscheidung harnpflichtiger Stoffe, vorwiegend Harnsäure und Harnstoff. Daraus ergeben sich die Anwendungsgebiete Rheuma und Gicht.

Besonders bewährt sich Lithium chloratum beim Befall der kleinen Gelenke der Extremitäten wie Hand-, Fuß- aber auch dem Kniegelenk mit Neigung, auch das Herz anzugreifen. Symptome wie schmerzhafte Schwellung und Versteifung der Gelenke können ebenso auf­treten wie Herzstiche, Herzklopfen oder Herzflattern (bewährte Kombination mit den Schüßler Salzen Nr.2 Calcium phosphoricum und Nr.8 Natrium chloratum).

Entzündungen und Stauungen im Bereich der Niere, Blase und ableitenden Harnwege sind weitere Anwendungsgebiete.
Bindegewebe und Nervensystem
Lithium chloratum zeigt einen besonderen Bezug zum Eiweißstoffwechsel und wird daher bei Bindegewebsschwäche (+ 1 + 9 + 11), Gewebsverhärtungen oder -verdickungen empfohlen. Solche typischen Störungen des Auf- und Umbaus von Bindegewebe finden wir auch bei der Schuppenflechte (Psoriasis), bei der sich eine begleitende Anwendung in Kombination mit den Schüßler Salzen + 1 + 6 + 7 + 9 + 10 + 11 empfiehlt.

Durch ihren chronischen Verlauf stellt die Psoriasis für die Betroffenen eine große Herausforderung dar. Depressive Phasen und psychische Belastungen treten auf, die einen Schub auslösen können. Lithium chloratum wirkt hier nicht nur auf der Ebene des Eiweißstoffwechsels, sondern auch im Bereich des Nervensystems.

Gaben der Nr.16 unterstützen bei Gemütsschwankungen, Melancholie und psychischen Erschöpfungszuständen. Auch bei nervös bedingten Augen- oder Kopfschmerzen bewährt sich sein Einsatz.

Durch die potenzierte Form der Nr. 16 besteht keine Gefahr von ­Nebenwirkungen oder Überdosierung.

In der Prophylaxe und Therapiebegleitung von Demenzerkrankungen könnte Lithium chloratum möglicherweise in Zukunft an Bedeutung gewinnen.

Forschungen ergaben, dass der im Gehirn vorkommende Botenstoff Glutamat auch toxische Effekte zeigen kann, die vermutlich bei der Ent­stehung von Erkrankungen wie der Alzheimer-Erkrankung eine Rolle spielen können. In ersten Versuchen zeigt Lithium schützende ­Effekte vor den typischen Gewebeveränderungen, wie sie bei der Demenz auftreten.
Hormonhaushalt und Immunsystem
Möglicherweise beeinflusst Lithium durch Blockaden und Hemmmechanismen die Schilddrüse bei der Jodaufnahme. Dies zeigt sich ­besonders bei der Überfunktion der Schilddrüse und erfordert eine differenzierte Beratung.

Durch Förderung der Aufnahme von Vitamin B12 und Folsäure in gesunde Körperzellen stärkt Lithium unsere Immunabwehr und hat in Kombination einen hemmenden Einfluss auf das Wachstum von hartnäckigen Herpes- und anderen Viren.

Empfohlene Potenz: D6 und D12

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